Das Programm „Berufsbildungspartnerschaften mit der deutschen Wirtschaft“ (BBP Programm) wurde 2010 mit dem Ziel ins Leben gerufen, die berufliche Bildung in Kooperationsländern zu verbessern um damit zur nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung und zur Armutsreduzierung dieser Länder beizutragen. Das BBP-Programm verfolgt den Ansatz, Kompetenzen und Know-how der deutschen Wirtschaft – insbesondere der Kammern und Verbände sowie deren Einrichtungen – im Bereich der beruflichen Aus- und Weiterbildung für die Entwicklung der Kooperationsländer nutzbar zu machen und eine stärkere Beteiligung der lokalen Unternehmen an der Berufsbildung zu gewährleisten. Dabei ist es von hoher Relevanz, die Schlüsselmerkmale der dualen Berufsausbildung (z.B. Praxisbezug, Zusammenarbeit von Staat und Privatwirtschaft) an die Gegebenheiten im jeweiligen Kooperationsland anzupassen und sich dafür am Bedarf des lokalen Arbeitsmarktes zu orientieren. Das BBP Programm ist ein Schwesterprogramm des Kammer- und Verbandspartnerschaftsprogramms (KVP-Programm), das ein bewährtes Instrument der deutschen Entwicklungszusammenarbeit (EZ) zur Unterstützung der nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung ist. Beide Programme werden vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanziert.

Siehe

Geschichte der dualen Ausbildung in Deutschland

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